Qi Gong ist für mich ein Weg zu mehr Klarheit, Natürlichkeit und Neutralität zu finden.
Er stellt eine Abkehr vom Beurteilen, hin zum SEIN lassen dar.
Manchmal lande ich dabei auch im Sumpf meiner Blockaden, aber nachdem der Dreck mal weggespült ist,
komme ich meinem Ziel jedes Mal ein Stückchen näher!
Die fließenden langsamen Bewegungen tun mir gut, lassen mich nach einem
stressigen Tag zur Ruhe, ich schalte ab und wenn ich nach einer Stunde Üben in die Runde der
Teilnehmer schaue, stelle ich fest, dass sich in den Gesichtern ein zufriedenes Lächeln breitgemacht
hat.
Die damit entstandene Ruhe und Gelassenheit sind sicher die Hauptfaktoren, die einer
strahlenden Gesundheit zugrunde liegen. Liest sich wie ein Werbetext?
Stimmt – ein Überzeugungstext! Ich liebe dieses Gefühl des Einsinkens in mich selbst, die Stille, die
dabei entsteht, das achtsame Entdecken meines Körpers, den Kontakt zur Erde, den ich immer mehr
spüre, das Gefühl der Verbindung mit Übungspartnern beim Push Hands, die Verknüpfung der
mentalen Welten mit der physischen im Traum Qi Gong – meine Welt ist um vieles reicher und
bunter geworden!
Seit 2004 bin ich an der Tai Chi Schule Wiesbaden auf dem Qi Gong-Weg – zeitweise auch mal
weniger anwesend, bis es mich 2015 dann so richtig gepackt hat und ich die Ausbildung zur
Kursleiterin begonnen und dadurch an vielen intensiveren Workshops teilgenommen habe.
Seither kann mich den Entdeckungen, die mir durch das Arbeiten mit (meiner) Energie zu teil wurden,
nicht mehr entziehen.
Netter Nebeneffekt: Ich bin heute vitaler, klarer, fitter, als ich es früher war.
Aber Vorsicht: SUCHTGEFAHR!
Tatsächlich glaube ich ganz fest daran, dass wir mit regelmäßigem Qi Gong Üben zu unserer
Eigenklärung und damit zu mehr Wahrhaftigkeit, Vorurteilslosigkeit und innerem Frieden finden
können. Und ich bin überzeugt davon, dass wir damit auch mehr Frieden und Liebe in die Welt
bringen – ein (kleiner?) Beitrag, den wir für eine „bessere“, harmonische Welt leisten können!
Vielleicht ein bisschen sehr illusorisch? Aber immer! Ich bin gern Träumerin –mit Verwurzelung!
Und um meiner Überzeugung und meinem Traum einer besseren Welt Rechnung zu tragen, übe ich
fortan Montags, Mittwochs und Donnerstags morgens von 6.30 h bis 7.30 h an meinem inneren
Frieden hier an der Tai Chi Schule. Qi Gong ist ein sehr schönes Mittel, um beschwingt in einen
frischen Tag zu starten!
Mittlerweile bin ich dadurch sogar vom ehemaligen Morgenmuffel zur glücklichen Frühaufsteherin geworden.
Ich freue mich sehr über Gesellschaft (auch im Sinne einer besseren Welt und so).
Also raus aus den Federn und mitgemacht!
Ach – es gibt neben dem Qi Gong übrigens auch noch weitere Dinge, die mein Leben füllen und
bereichern: Yoga, Mediation, Schwimmen, Musik vom Mantra-Singen bis hin zu Besuchen von
Konzerten jeglicher Couleur, Träume, Spaziergänge in der Natur, der Austausch mit meiner geliebten
Tochter und lieben Herzensmenschen- all das trägt zu meinem erfüllten Sein bei.
Alexandra Marx